Mit der betrieblichen Altersvorsorge investierst du über die sogenannte Entgeltumwandlung einen Teil deines Bruttogehalts direkt in deine spätere Rente. Dein Eigenbeitrag fällt netto meist deutlich geringer aus als der Betrag, der tatsächlich in deiner Rente landet.
Als Sahnehäubchen zahlen viele Arbeitgeber einen Zuschuss von 15 Prozent obendrauf. Viele Unternehmen zahlen freiwillig auch 20, 50 oder sogar 100 Prozent als Benefit. Dieses zusätzliche Geld entgeht dir, wenn du die betriebliche Altersvorsorge nicht nutzt.
Viele Menschen verschenken dieses Renten-Upgrade – oft aus Unkenntnis. Dabei ist der Effekt erheblich. Gerade für Berufseinsteigende lohnt es sich, frühzeitig damit anzufangen.
Du wandelst 100 Euro deines Bruttogehalts in die betriebliche Altersvorsorge um. Dein Arbeitgeber gibt noch mindestens 15 Euro dazu. In deine Betriebsrente fließen also 115 Euro.
Dein Netto-Gehalt sinkt aber vielleicht nur um 50 bis 60 Euro, weil du durch die Umwandlung gleichzeitig Steuern und Sozialabgaben sparst. Du investierst also 50 bis 60 Euro aus der eigenen Tasche und bekommst dafür 115 Euro für deine Rente gutgeschrieben. So eine Sofortrendite findest du kaum woanders.
Jetzt weißt du, dass die betriebliche Altersvorsorge ein echter Game-Changer für deine Rente sein kann – besonders durch den Arbeitgeber-Zuschuss und die Ersparnis bei Steuern und Sozialabgaben. Spätestens nach der Probezeit solltest du dich darum kümmern.
Eine ganz einfache Frage kann dir also viel Geld bringen: „Gibt es bei uns eine betriebliche Altersvorsorge und zahlt ihr als Unternehmen etwas dazu?“ Das ist dein Schlüssel zu geschenktem Geld und einer cleveren Altersvorsorge.
Die betriebliche Altersvorsorge hat dich überzeugt – aber du bist unsicher, wie sie zusammen mit der gesetzlichen und deiner privaten Altersvorsorge funktioniert? Das zeigen wir dir im nächsten Kapitel.
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